Abfallbetriebe des
Nationalparklandkreises Birkenfeld

1. Kommt die Müllabfuhr bei Schnee und Eis im Winter?

Die Müllabfuhr findet in den Wintermonaten wie gewohnt statt. Allerdings können die Müllfahrzeuge bei Schnee- und/oder Eisglätte nur geräumte Straßen anfahren. Dies sind in der Regel die Hauptverkehrsstraßen und wichtige Seitenstraßen. Bei nicht ordnungsgemäß geräumten Anwohnerstraßen sind die Mitarbeiter des beauftragten Abfuhrunternehmens auf die Mithilfe der Bürger/innen angewiesen.

Die Abfallbetriebe bitten deshalb darum, die Müllbehälter (Tonnen und Container), das Altpapier und die Gelben Säcke bei Schnee- und/oder Eisglätte, am Vorabend bzw. Morgen des jeweiligen Abfuhrtages bis 6 Uhr an die nächste geräumte und somit gut anfahrbare Straßenkreuzung zu bringen. Hier kann die Entsorgung meistens problemlos durchgeführt werden.

Bei Minustemperaturen ist der Inhalt der Abfallgefäße oftmals angefroren, weshalb diese dann nur teilweise oder gar nicht entleert werden können. Wird der Müll nicht lose, sondern nur in Beuteln verpackt eingefüllt, kann das in der Regel verhindert werden. Zusätzlich ist es hilfreich, wenn die Böden der Tonnen mit Papier oder Pappe ausgelegt werden.

Werden die Bioabfallcontainer witterungsbedingt verspätet oder gar nicht entleert, dürfen die mitgebrachten Biobeutel nicht auf oder um die Container herum abgelegt werden. Sie müssen wieder mit nach Hause genommen und entweder zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu einem Container gebracht oder dürfen ausnahmsweise über die Restmülltonnen entsorgt werden.
Weitere Informationen erhalten Sie in den Abfallinformationen oder Sie können uns Ihre Fragen und Anregungen über unser Kontaktformular zukommen lassen.

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2. Wie werden eigentlich Tapeten entsorgt?

Immer wieder werden alte Tapeten oder auch übrig gebliebene Rollen zur Altpapier-, Gelben Sack- oder Sperrmüllabfuhr bereit gestellt. Dies ist allerdings falsch!

Richtig ist, dass Tapeten - egal ob alt oder neu - zum Restmüll gehören.

Das heißt, kleinere Mengen können über die Hausmülltonnen, größere über die amtlichen Müllsäcke (zum Preis von 3,50 Euro pro Stück in verschiedenen Geschäften erhältlich, Abholung am Abfuhrtag der Mülltonnen) entsorgt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die kostenpflichtige Anlieferung beim Abfallwirtschaftszentrum - AWZ - Reibertsbach (ehemalige Kreismülldeponie), Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, samstags von 8 bis 12 Uhr.

Flüssige Kleister- und Farbreste müssen am Schadstoffmobil oder beim Sonderabfallzwischenlager abgegeben werden. Sind Kleister- und Farbreste vollkommen ausgehärtet, so gehören sie je nach Größe der Behältnisse entweder in die Mülltonnen, amtlichen Müllsäcke oder zum Restsperrmüll (mit geöffneten Deckeln). Leere Gefäße können über die Gelben Säcke (Deckel bitte separat einfüllen) entsorgt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie in den Abfallinformationen oder Sie können uns Ihre Fragen und Anregungen über unser Kontaktformular zukommen lassen.

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3. Warum bleiben Säcke und Kartons gepackt mit Abfällen bei der Sperrmüllabfuhr stehen?

Immer wieder werden bei der Holz- und Restsperrmüllabfuhr in Säcken oder Kartons verpackte Abfälle an den Straßenrand gestellt, vom Abfuhrunternehmen aber nicht mitgenommen.

Die Erklärung hierfür ist ganz einfach:
Zum Holz- und Restsperrmüll gehören nur Abfälle aus dem privaten Haushalt, die aufgrund ihrer Größe und Beschaffenheit nicht in die normalen Mülltonnen passen oder das Entleeren erschweren, d. h. unverpackt bereit gestellt werden können (z. B. Bretter aus dem Innenbereich, Federbetten, Möbelstücke, Matratzen, Teppiche, Teppichböden usw.).

Daraus ergibt sich, dass Kleinteile (z. B. Kinderspielzeug, Kleidung, Schuhe, Tapeten usw.) zum Restmüll gehören, daher über die Mülltonnen oder amtlichen Müllsäcke entsorgt werden müssen und deshalb von der Holz- und Restsperrmüllabfuhr ausgeschlossen sind (egal ob sie lose oder verpackt in Säcken, Kartons, Koffern, Taschen, Körben usw. sind).

Daher sollte es auch selbstverständlich sein, falsch bereitgestellte Abfälle nach der Sperrmüllabfuhr von der öffentlichen Verkehrsfläche wieder zu entfernen und sie ordnungsgemäß zu entsorgen.

Weitere Informationen erhalten Sie in den Abfallinformationen oder Sie können uns Ihre Fragen und Anregungen über unser Kontaktformular zukommen lassen.

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4. Warum bleibt Glas bei der Sperrmüllabfuhr stehen?

Immer wieder werden bei der Holz- und Restsperrmüllabfuhr Gegenstände mit oder aus Glas, wie zum Beispiel Fenster, Türen, Schränke, Kommoden, Nachttische, Vitrinen, Spiegel, Lampenschirme, Blumenvasen, Aquarien usw., am Straßenrand bereit gestellt. Und wenn diese dann vom beauftragten Abfuhrunternehmen nicht mitgenommen werden, fragen sich die Bürger/innen aus welchem Grund.

Die Erklärung ist ganz einfach:
Der Holz- und Restsperrmüll wird in ein Fahrzeug, das mit einer Abfallsammelpresse ausgestattet ist, entsorgt. Beim Pressvorgang würden Glasabfälle zerdrückt und die dabei entstehenden Glassplitter könnten sowohl die Mitarbeiter des Abfuhrunternehmens als auch sich in der Nähe aufhaltende Passanten verletzen. Daher sind aus Sicherheitsgründen Glasabfälle jeglicher Art von der Sperrmüllabfuhr ausgeschlossen.

Und wie werden Abfälle mit oder aus Glas richtig entsorgt?
Fenster, Türen, Schränke, Kommoden usw. dürfen nur ohne Glas oder Spiegelglas zur Sperrmüllabfuhr bereit gestellt werden. Glasscheiben, -türen, -böden oder -platten (Flachglas), Gegenstände aus Glas sowie Spiegelglas (Restmüll) müssen über die Hausmülltonnen oder beim Abfallwirtschaftszentrum Reibertsbach (ehemalige Kreismülldeponie) entsorgt werden. (Flachglas aus privaten Haushalten kann bis 100 kg kostenlos abgeben werden, der Entsorgungspreis für Restmüll beträgt z. Zt. bis 100 kg pauschal 14,28 Euro brutto).

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5. Wie entsorge ich Energiesparlampen richtig?

Obwohl laut einer Studie des Lampenrücknahmesystems Lightcycle drei Viertel aller Bundesbürger wissen, dass ausgediente Energiesparlampen im Gegensatz zu den herkömmlichen Glühlampen nicht in den Hausmüll gehören, hat im Jahr 2009 nur jeder siebte eine Gasentladungslampe bei einer kommunalen Sammelstelle abgegeben.

Da das fachgerechte Recycling der leicht quecksilberhaltigen Energiesparlampen (für den Nutzer ungefährlich) einen wichtigen Beitrag zur Schadstoffentfrachtung von Abfällen und zur Rückgewinnung wertvoller Bestandteile wie Glas und Metall leistet, bitten die Abfallbetriebe um die Unterstützung aller Bürger.

Im Landkreis Birkenfeld können Energiesparlampen kostenlos am Schadstoffmobil oder beim Sonderabfallzwischenlager der Hunsrück-Sondertransport-GmbH sowie beim AWZ (ehemalige Kreismülldeponie) abgeben werden.

Teilweise sind auch im Handel Rücknahmestellen für Energiesparlampen, die der Verbraucher nutzen sollte, eingerichtet worden.

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6. Was darf in die Gelben Säcke?

Grundsätzlich gilt, dass alle Verkaufsverpackungen - restentleert (nicht gespült) - aus Kunststoff, Metall, Verbundstoffen oder Naturmaterialien sowie Serviceverpackungen in die Gelben Säcke gehören.

Dazu zählen zum Beispiel: Arzneimittelblister, Deo-, Haarspray-, Konserven- und Tierfutterdosen, Einweggeschirr (von z. B. Imbissbuden), Farbeimer, Getränkedosen und Getränkeeinwegflaschen (ohne Pfand), Getränke- und Milchkartons, Holzschachteln, Joghurtbecher und -deckel, Knabber-, Nudel- und Suppentüten, Reinigungsmittel- und Shampooflaschen, Steingutflaschen, Tragetaschen, Verpackungsstyropor, Zahnpastatuben.

Nicht in die Gelben Säcke dürfen zum Beispiel:
Verpackungen aus Papier und Pappe (gehören in die Altpapiersammlung) oder Glas (sind in die Altglascontainer einzuwerfen) sowie Restabfälle wie z. B. CDs, Einweghandschuhe und -rasierer, Kinderspielzeug, Klarsichthüllen, Kleiderbügel, Kunststoffrohre, Plastikschüsseln, Styropordeckenplatten, Tapeten, Windeln, Zahnbürsten (müssen über die Mülltonnen, amtlichen Müllsäcke oder beim Abfallwirtschaftszentrum Reibertsbach (ehemalige Kreismülldeponie) kostenpflichtig entsorgt werden).

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7. Wie entsorgt man eigentlich Frittierfett?

Frittierfett und Frittieröl aus dem privaten Haushalt (nicht aus dem Gewerbe) gehört - eingefüllt in Biobeutel - in die Bioabfallcontainer.

Dabei ist es zweckmäßig, flüssige Speiseöle mit anderen Bioabfällen zu vermischen und die Biobeutel nur zugeknotet in die Container einzuwerfen. Des Weiteren können Speisefette und -öle mit den Sammelgefäßen (z. B. Plastikeimer, Glasflaschen) in einen Speisefettbehälter beim Abfallwirtschaftszentrum - AWZ - Reibertsbach (ehemalige Kreismülldeponie) entsorgt werden.

Es ist nicht erlaubt, Altöl dort zu beseitigen. Dieses muss beim Handel zurückgegeben werden.

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8. Wohin mit buntem Behälterglas?

Weißglas in die Weißglasöffnung, Braunglas in die Braunglasöffnung, Grünglas in die Grünglasöffnung - das ist klar. Aber wohin mit den vielen anderen bunten Flaschen und Gläsern (zum Beispiel Blauglas), die es mittlerweile überall zu kaufen gibt? Sie gehören in den Grünglascontainer.

Der Einwurf in die richtige Öffnung ist deshalb wichtig, da nur aus weißem Altglas wieder neues weißes Glas und aus braunem Altglas wieder braunes neues Glas hergestellt werden kann.
Wird das Altglas farblich nicht entsprechend getrennt, kann es nur zu grünem oder buntem neuem Glas verarbeitet werden.

Außerdem ist darauf zu achten, dass in die Altglascontainer nur restentleerte Verkaufsverpackungen aus Glas wie z. B. Glasflaschen (ohne Pfand) und Behälterglas eingeworfen werden dürfen.

Geschirr aus Glas, Lampenschirme aus Glas, Spiegelglas, Gegenstände aus Keramik und Porzellan sowie Flachglas von zum Beispiel Fenstern, Türen, Kochfeldern und Aquarien dürfen nicht in die Altglascontainer, sondern müssen über die Hausmülltonnen oder beim Abfallwirtschaftszentrum - AWZ - Reibertsbach (ehemalige Kreismülldeponie) entsorgt werden.

Es ist nicht erlaubt, Restmüll oder andere Abfälle in die Container zu entsorgen oder dort abzustellen. Hierbei handelt es sich nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um illegale Abfallbeseitigung, die mit Bußgeld bestraft wird.

Außerdem sind folgende Einwurfzeiten einzuhalten: montags bis samstags von 7 bis 12 Uhr und von 15 bis 20 Uhr sowie nicht an Sonn- und Feiertagen und während der Mittags- und Nachtstunden. Bitte helfen Sie mit, dass unsere Umwelt sauber bleibt!

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9. Wohin mit Grüngut und Gartenabfällen in den Wintermonaten?

Da von November bis März kreisweit keine mobile Grüngutannahme stattfindet und die meisten Wertstoffhöfe in den Wintermonaten geschlossen sind, fragen sich viele Bürger, wo sie ihren Grünschnitt entsorgen können.

Ganz einfach:
Grüngut und Gartenabfälle, die den Winter über anfallen, können - nach vorheriger Vereinbarung - bei Landwirten mit einer Hofannahmestelle abgegeben werden.
Betreiber und Standorte erfährt man entweder im Servicebereich oder unter 06782/9989-22 bei der Abfallberatung in Birkenfeld.

Die mobile Grüngutsammlung startet Anfang April und findet dann wieder jeden 2. und 4. Samstag an den gewohnten Annahmestellen statt. Der erste Abgabetermin wird rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben. Die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe werden von der jeweiligen Ortsgemeinde festgelegt.

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10. Warum geben die Verteilstellen immer nur 1 Rolle Biotüten pro Haushalt aus?

Leider werden die Biobeutel - ebenso wie die Gelben Säcke - oftmals zweckentfremdet, zum Beispiel als Abfalltüte für den normalen Hausmüll (Kosmetikeimer), zum Aufbewahren von Obst und Gemüse oder anderen Dingen verwendet. „Die Biotüten kosten ja nichts“, denken immer noch viele Bürger/Innen. Dies ist falsch!

Die Biobeutel werden über die Müllgebühr finanziert. Steigt der Verbrauch der Biotüten an, kann es sein, dass die Müllgebühren erhöht werden müssen.

Darum die dringende Bitte der Abfallbetriebe, die Biobeutel nur zum Sammeln von Bioabfällen zu verwenden!

Um den Missbrauch daher einzudämmen, sind die Ausgabestellen angewiesen worden, nur eine Rolle, auf der sich 50 Biotüten befinden, pro Haushalt auszugeben. Bei einem „normal wirtschaftenden“ Haushalt sollte dies für circa drei Monate ausreichen.

Wichtig ist auch, dass die Beutel nicht zu lange zu Hause gelagert werden, da sie sich auch bei Nichtbenutzung nach circa 12 Monaten anfangen aufzulösen. Deshalb bitte keine Tüten auf Vorrat legen, sondern sich lieber erst eine neue Rolle besorgen, wenn nur noch wenige Beutel übrig sind.

Bitte auch immer nur eine Biotüte (nicht zwei übereinander) benutzen und diese nicht länger als circa drei bis vier Tage verwenden, weil dann der Zersetzungsprozess beginnt.

Außerdem ist zu beachten, dass die Biobeutel sich nicht zur Eigenkompostierung eignen, da sie sich auf dem Komposthaufen entweder gar nicht oder erst nach sehr langer Zeit auflösen.

Abschließend noch ein kleiner Tipp:
Um die Feuchtigkeit im Bioeimer aufzufangen, ist es hilfreich, den Boden mit Küchenpapier auszulegen.

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