Abfallbetriebe des
Landkreises Birkenfeld

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Sperrmüllabfuhr auf Abruf ab dem 1. Januar 2015

Seit dem 01.01.2015 kann jeder private Haushalt im Landkreis Birkenfeld seinen Sperrmüll zur Abfuhr auf Abruf anmelden. Dies wird in 2016 weiter fortgeführt.

Die Abholung von Sperrmüll kann erfolgen:

  • bis zu zweimal im Jahr
  • angemeldet werden können pro Jahr 3 Kubikmeter Holz- und Restsperrmüll sowie 3 Kubikmeter Metall- und Elektronikschrott.

Angemeldet werden kann der Sperrmüll bei den Abfallbetrieben

  • per Onlineformular
  • per E-Mail: info@egb-bir.de,
  • per Post: Schlossallee 9, 55765 Birkenfeld oder
  • telefonisch: 06782/9989-13.

Der jeweilige Abfuhrtermin, der innerhalb von drei bis sechs Wochen - ab dem Anmeldedatum - stattfindet, wird umgehend mitgeteilt.

Bei jeder Anmeldung ist es wichtig, dass die genaue Abholadresse und eine Telefonnummer angegeben wird sowie Art und Menge der zu entsorgenden sperrigen Abfälle. Jede Anmeldung wird dem Haushalt zugeordnet, bei dem der Sperrmüll tatsächlich anfällt.

Bitte beachten Sie, dass die Abholung der zwei Fraktionen ("Holz- und Restsperrmüll" und "Metall- und Elektroschrott") zu unterschiedlichen Terminen stattfindet.

Zusätzlich können private Haushalte auch weiterhin ihren Holz- und Restsperrmüll bis maximal 3 Kubikmeter kostenlos am Wertstoffhof des Abfallwirtschaftszentrums - AWZ - Reibertsbach (ehemalige Kreismülldeponie) abgeben. Diese Regelung gilt nur bei Selbstanlieferung mit der Einschränkung, dass imprägniertes Holz aus dem Außenbereich (z. B. Gartenmöbel, Palisaden, Zäune) und Holz aus dem Baubereich (z. B. Dachsparren, Fenster, Außentüren) kostenpflichtig sind, da diese durch die Abfallbetriebe als Sonderabfälle entsorgt werden müssen(Altholzverordnung), was zusätzliche Kosten verursacht. Gewerbliche Anlieferungen, z. B. von Haus- und Hofservicefirmen oder Containerdiensten, sowie Restabfälle verpackt in Säcken/Kartons (privat und gewerblich) sind weiterhin kostenpflichtig.

Was gehört zum Sperrmüll?

Zum Holz- und Restsperrmüll gehören nur Abfälle, die aufgrund ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht in die zugelassenen Abfallbehältnisse (normale Mülltonnen) passen oder das Entleeren erschweren. Zusätzlich zur Mengenbegrenzung gelten eine Gewichtsbegrenzung von 50 kg sowie eine maximale Breite von 1,70 m und eine maximale Länge von 2 m pro Einzelteil.
Zum Beispiel: Bettgestelle, Boden-, Decken- und Wandbretter aus dem Innenbereich, Federbetten, Koffer (leer), Kommoden und Nachttische sowie Schränke (ohne Glas und Spiegel), Kopfkissen, Kunststoffmöbel, Matratzen, Polstermöbel, PVC-Beläge sowie Teppiche und Teppichböden (aufgerollt oder gefaltet), Regale, Stühle, Tische, Innentüren (ohne Glas), Wäschekörbe.
Metall- und Elektronikschrott (Klein- und Großgeräte) sind zum Beispiel Bade- und Duschwannen, Bettgestelle, Computer (Bildschirme und Rechner), elektrische Zahnbürsten, Fahrräder, Fernsehgeräte, Elektroherde, Hi-Fi-Anlagen, Kühl- und Gefriergeräte (ohne Lebensmittel), Mobiltelefone, Möbel, Ölöfen (restentleert und gesäubert), Ölradiatoren, Rasenmäher (ohne Betriebsstoffe), Rasierapparate, Schubkarren, Staubsauger, Sonnenbänke (ohne Röhren), Toaster, Töpfe, Wäschetrockner, Waschmaschinen, Werkzeug.

Was gehört NICHT zum Sperrmüll?

  • Abfälle aus Glas, wie zum Beispiel Blumenvasen, Lampenschirme, Salatschüsseln, Flachglas aus Fenstern, Türen und Vitrinen.
  • Abfälle in Säcken und/oder Kartons, wie zum Beispiel Aktenordner, Alttextilien, Kleiderbügel, Plastikschüsseln, PVC- und Teppichreststücke, Spielzeug, Tapeten und Videokassetten.
  • Baustellenabfälle, wie zum Beispiel Dachpappe, Gipskarton-, Ondoline-, Styropordecken- und Wellplatten, Glasbausteine, Glas- und Mineralfaserwolle, Paletten und Spanplatten.
  • Grüngut und Gartenabfälle, wie zum Beispiel Baum-, Hecken und Strauchschnitt sowie Weihnachtsbäume.
  • Imprägniertes Holz aus dem Außenbereich, wie zum Beispiel imprägnierte Gartenmöbel, Palisaden, Spielgeräte, Sandkasten und Zäune, Holz aus dem Baubereich, wie zum Beispiel Konstruktionsholz für tragende Teile, Holzfachwerk, Dachsparren, Fenster, Fensterstöcke, Außentüren, imprägniertes Bauholz aus dem Außenbereich und Bau- und Abbruchholz mit schädlichen Verunreinigungen, z. B. durch Behandlung mit Holzschutzmitteln, sowie Holz aus Schadensfällen, wie zum Beispiel Brandholz.
  • Kfz-Teile mit Ausnahme von Felgen.
  • Mineralischer Bauschutt, wie zum Beispiel Beton- und Mauerwerksabbruch, Dachziegeln und Fliesen.
  • Schadstoffhaltige Abfälle, wie zum Beispiel Altöl, Batterien, Energiesparlampen, Feuerlöscher, flüssige Farben, Leuchtstoffröhren, Ölkanister, Pflanzen- und Holzschutzmittel.

Wichtig!

Bei der Sperrmüllabfuhr können keine Baustellenentsorgungen, Haushaltsauflösungen oder Entrümpelungen ganzer Wohnungen oder Gebäude stattfinden. Selbstverständlich besteht für Privathaushalte auch nur dann ein Anrecht auf Abholung von Sperrmüll, wenn das Grundstück an die öffentliche Abfallentsorgung angeschlossen ist. Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe müssen die Entsorgung ihrer sperrigen Abfälle auf eigene Kosten organisieren.

Weitere Informationen zum Thema Holz- und Restsperrmüll sowie Metall- und Elektronikschrott finden Sie in der Infobroschüre Sperrmüllabfuhr, im Abfall-ABC, in der Sortierhilfe, in der Abfallwirtschaftssatzung, in der Gebührensatzung und im Preisblatt der EGB mbH.

Telefonisch berät man Sie gerne unter 06782/99989-13 oder Sie schicken uns eine Mail über das Kontaktformular.

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