Abfallbetriebe des
Nationalparklandkreises Birkenfeld

Aktuelles

Masken und Einweghandschuhe richtig entsorgen

Masken und Einweghandschuhe zum Schutz vor dem Corona Virus sind in Haushalten neuerdings zu Alltagsgegenständen geworden. Wenn es nach deren Gebrauch bzw. Verbrauch um die Entsorgung geht, herrscht gelegentlich jedoch noch Aufklärungsbedarf.

So bestehen die medizinischen Gesichtsmasken (OP-Masken) zwar aus einem Papiervlies, dürfen aber nicht im Altpapier entsorgt werden. Gleiches gilt für die FFP2-Masken, die ebenfalls aus einem Filtervlies hergestellt werden. Diese Varianten sowie Modelle mit der Kennung KN95/N95 gehören allesamt in den Restabfall.

Auf keinen Fall sollten Schutzmasken in der Toilette hinuntergespült werden – anders als Toilettenpapier löst sich dieses Spezialpapier nicht auf. Vielmehr können sich die Masken in der Kanalisation mit anderen Gegenständen verknoten und das Abwassersystem verstopfen.

Einweghandschuhe zählen ebenfalls zum Restabfall, da der Kunststoff aus dem sie bestehen zu speziell für die übliche Entsorgung im Gelben Sack ist - darüber hinaus gehören in die Gelben Säcke auch nur Verkaufsverpackungen (nähere Infos siehe hier).

Betroffene in häuslicher Absonderung (ehem. Quarantäne) sollten in diesem Zeitraum bzw. bis zur etwaigen Genesung auf die Trennung von Abfällen verzichten und diese allesamt ins Restabfallgefäß geben – fest verschlossen in reißfesten Abfallsäcken. So werden auch die Mitarbeiter der Entsorgungsunternehmen vor einer möglichen Infektion geschützt.

 

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich direkt telefonisch unter 06782/9989-22, per Mail an abfallberatung@egb-bir.de oder über das Kontaktformular an unsere Abfallberatung wenden.

Wichtige Formulare und Informationen im Schnellzugriff:

Änderungsanzeigen für Bestands- und Neukunden
Zahlungsmöglichkeiten
Abfall-ABC