Abfallbetriebe des
Nationalparklandkreises Birkenfeld

Problemabfall

Was gehört zu den Problemabfällen und wie werden diese entsorgt?

Problemabfälle sind Abfälle, die aufgrund ihres Schadstoffgehaltes eine Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt darstellen und aus diesem Grund keinesfalls über den Restabfall entsorgt werden dürfen.

 

Sie tauchen beim Entrümpeln des Kellers auf oder fallen einem während des Ausmistens des Abstellraumes in die Hände. Doch wie geht man mit den angehäuften „Altlasten“ um?

Zu den Problemabfällen zählen beispielsweise:

 

Abbeizer, Abflussreiniger, Akkus, Alleskleber (flüssig), Altmedikamente, Altöl (max. 50 l), Altölbehältnisse, Ammoniak, Autobatterien und Autopflegemittel

 

Backofenreiniger, Barometer quecksilberhaltig, Batterien, Bauschaum, Beizmittel, Bohnerwachs und Bremsflüssigkeit

 

Desinfektionsmittel, Dispersionsfarben und -mittel (flüssig) und Düngemittel

 

Energiesparlampen und Entfärber

 

Farben (flüssig), Farbverdünner, Felgenreiniger, Feuerlöscher mit Restinhalt, Fieberthermometer quecksilberhaltig, Fleckenentferner, Fotochemikalien und Frostschutzmittel

 

Getriebeöl (max. 50 l), Grillanzünder und -reiniger flüssig und Grundierung (flüssig)

 

Haarfärbemittel, Haushaltsreiniger, Herdputzmittel, Hobbychemikalien, Hohlraumkonservierung und Holzbehandlungsmittel

 

Imprägnierer, Insektensprays und -bekämpfungsmittel (Insektizide)

 

Kalkentferner, Kaltreiniger, Karbolineum, Klebstoffe (flüssig), Kondensatoren, Kosmetika, Kühlflüssigkeit und Kunstharze

 

Lacke, Lackreiniger, Lasuren, Laugen, Lederpflegemittel, Leim (flüssig), Leuchtstoffröhren und Lösungsmittel

 

Medikamente, Metallreiniger, Methanol, Möbelpolituren, Möbelsprays, Montageschaum (flüssig) und Motoröl (max. 50 l)

 

Nagellack und -entferner, Neonröhren und Nitroverdünnung

 

Ölfilter gebraucht, Ölreste (max. 50 l) und ölverschmutzte Abfälle (Lappen, Sägespäne, Tücher o.ä.)

 

PCB-haltige Abfälle, Petroleum, Pflanzenschutzmittel, Pilzbekämpfungsmittel (Fungizide), Pinselreiniger und Putzlappen mit schädlichen Anhaftungen

 

Quecksilberhaltige Abfälle: Barometer, Quecksilberdampflampen und Thermometer

 

Raumsprays, Rohrreiniger, Rostschutzmittel und Rostumwandler

 

Säuren, Salmiak, Sanitärreiniger, Schädlingsbekämpfungsmittel (Pestizide), Schneckenkorn, schwermetallhaltige Rückstände, Silberputzmittel, Spezialreiniger, Spiritus und Spraydosen mit Restinhalten

 

Teppichkleber (flüssig), Terpentin, Terpentinersatz, Thermometer quecksilberhaltig, Tiefengrund, Toner und Treibstoff

 

Unkrautbekämpfungsmittel (Herbizide), Unterbodenschutz

 

Verdünner, Versiegelungsmittel

 

Wachse (für Auto-/Bodenpflege), Wandfarben (flüssig), Waschbenzin, Waschmittel, Wasserstoffperoxid, WC-Reiniger und Weichspüler

 

Zementfarben (flüssig), Zinksalben, Zweikomponentenfarben und -kleber (flüssig)

 

Für Farben und Lacke gilt:

  • Behälter mit flüssigen Farbresten können nur am Schadstoffmobil oder dem Sonderabfallzwischenlager abgegeben werden.
  • Farbeimer und Lackdosen (restentleert/pinselrein) können als Verkaufspackungen über die Gelben Säcke entsorgt werden.
  • Farbeimer mit eingetrockneten Farbresten gehören zum Restabfall.

Wie und wo kann man Problemabfälle entsorgen?

Problemabfälle können sowohl zweimal jährlich am Schadstoffmobil als auch beim Sonderabfallzwischenlager der Hunsrück-Sondertransport-GmbH (HSTG) abgegeben werden.

Die kreisweiten Haltestellen des Schadstoffmobils sind mit dem jeweiligen Datum und den Uhrzeiten in den gültigen Abfuhrplänen angegeben, welche sowohl

 

Das Sonderabfallzwischenlager der HSTG befindet sich in der Industriestraße 9 in 55768 Hoppstädten-Weiersbach und ist für private Haushalte zwischen Januar und November an jedem letzten Freitag im Monat von 13:00-17:00 Uhr geöffnet.

Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe müssen direkt einen Termin beim Entsorgungsunternehmen vereinbaren (Tel.: 06782/9980-0).

Wichtige Hinweise zur Anlieferung und Umwelttipps:

  • Problemabfälle sollten immer vorsortiert werden.
  • Verschiedene Flüssigkeiten dürfen niemals vermischt und nur in fest verschlossenen Behältern abgegeben werden.
  • Da unbeaufsichtigt abgestellte, giftige Abfälle eine Gefahr für die Umwelt darstellen, müssen diese immer persönlich dem Personal vor Ort übergeben werden.
  • Zum Transport verwendete Plastiktüten, Kisten oder andere Behältnisse sind wieder mit nach Hause zu nehmen.
  • Für bestimmte Problemabfälle gibt es Rücknahmepflichten bzw. Rückgabemöglichkeiten im Handel. Diese sollten immer in Anspruch genommen werden, da die Entsorgung oft schon im Kaufpreis solcher Produkte mitenthalten ist. So sind Verkaufsstellen von Motor- und Getriebeöl dazu verpflichtet, Altöl in gleicher Menge zurück zu nehmen, in der neues Öl gekauft wird. Das gilt auch für Altölbehältnisse und gebrauchte Ölfilter und Autobatterien.
  • Viele Putz- und Reinigungsmittel können durch umweltschonende und biologisch abbaubare Mittel, wie z.B. Backpulver, Essig, einfaches Scheuermittel, Schmierseife ersetzt werden.
  • Der „blaue Umweltengel“ auf Verpackungen von z.B. Farben und Lacken weist auf schadstoffarme, umweltfreundliche Produkte hin.

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